Mahnwache für Straßenhunde in Rumänien

Am 20. September 2013 fand in Freiburg eine Mahnwache gegen das Massentöten von Hunden in Rumänien statt.

Nachdem Anfang September 2013 in Bukarest ein vierjähriger Junge gestorben ist, der angeblich von einem streunenden Hund angefallen worden war, beschloss die Regierung Rumäniens im Verlauf des Monats, dass die Strassenhunde in der Stadt eingeschläfert werden sollten. Dies bedeutet die Tötung von Millionen von Hunden, was Tierschützer auf der ganzen Welt entsetzt und empört hat.
Zum einen ist es völlig ungerechtfertigt, die vielen Hundeleben einfach zu beenden, wenn doch die Menschen selbst für das Problem verantwortlich sind. Zum anderen wäre es bedeutend sinnvoller und humaner, die Hunde zu kastrieren, anstatt sie zu töten, da sich ihre Zahl so ganz natürlich verringern würde.

Annika, Carina, Andrea & ihr Hund Lucky und Lena © Animalia

In vielen verschiedenen Städten fanden deshalb in den letzten Wochen Mahnwachen statt. Vier Mitglieder von Animalia - Andrea, Annika, Carina und Lena - nahmen an derjenigen in Freiburg im Breisgau teil. Getroffen hat man sich beim sogenannten Kartoffelmarkt im Stadtzentrum, danach ging der Zug durch die verschiedenen Einkaufsstraßen der Stadt, um schließlich beim Rathausplatz Schilder und Kerzen aufzustellen. Insgesamt waren fast 90 Menschen und eine grosse Anzahl an Hunden beim Umzug dabei.

Verschiedene Schilder beim Umzug © Animalia

Auch einige Hunde waren bei der Mahnwache dabei © Animalia

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