Schulhund Abschiedsfeier

geschrieben von Monja

Mein FSJ neigt sich dem Ende zu, in einer Woche ist es vorbei. Natürlich kann ich nicht "aufhören", ohne dass die Erstklässler sich von ihrem "Maskottchen" verabschieden können. Also haben wir eine Abschiedsfeier für den Klassenhund organisiert.

© Animalia

Es gab veganen Kuchen, der sowohl die Kinder als auch die Lehrerinnen begeisterte. ("Wie hält der denn ohne Ei?" "Nein, der soll wirklich keine tierischen Produkte enthalten!?") Um die kleinen Hundeexperten weiterhin zu motivieren und für Tiere zu begeistern, habe ich mir ein paar kleine Geschenkideen überlegt. So gab es vom NABU ein Wolfsposter (das gleich aufgehängt wurde), ein Wolfskinderjournal, ein kleines Büchlein "Auf den Spuren der Wölfe", dann ein Kinder-Hundebuch mit Foto und "Signatur" von Samu, ein Hundepuzzle und ein Hundequartett. Jedes Kind bekam einen Lutscher mit einer kleinen Hundefigur (die jetzt alle Samu heißen, egal ob Yorkshire Terrier, Beagle oder Chow Chow).

© Animalia

In der Pause gab es zwischen Klassenmitgliedern Streit, sodass ein Kind weinend ins Klassenzimmer kam. Samu rannte sofort auf seinen Schützling zu, wedelte freundlich, schleckte die Tränen weg, ließ den Jungen seine Arme um seinen Hals schlingen und das Gesichtlein in sein Brustfell drücken. Wenn man die durch die Medien verbreitete Meinung von der "Gefahr Hund" bedenkt, ist es beinahe ironisch, dass ein Hund den Seelentröster spielt, weil ein Kind von einem anderen Kind gebissen worden ist...

© Animalia

Nach der Pause ging es dann nach draußen, wo jeder natürlich die Leine halten wollte und Samu am besten mit drei Kindern mit drei verschiedenen Spielzeugen gleichzeitig hätte spielen sollen. Eine zweite Klasse kam noch hinzu, die von Samurais charmanter Art natürlich auch sofort eingenommen war. So sauste der Border Collie begeistert vor einer ganzen Gruppe Kinder davon, trickste sie aus und ließ sich jagen.

© Animalia

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Und dann hieß es irgendwann Abschied nehmen. Jeder durfte noch einmal persönlich zu dem Vierbeiner gehen, ihn in den Arm nehmen, streicheln, knuddeln und Abschiedsworte murmeln. "Ich werde den Samu sooo vermissen!" "Ich glaub, ich muss gleich weinen..."
Aber wir haben versprochen, sie im nächsten Schuljahr zu besuchen. Wenn sogar der Kleine, der vor Hunden Angst hatte, auf die Frage eines Mitschülers "Ist deine Hundescheu weg?" heftig nickt, zu Samurai stolziert und ihn streichelt.

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