Schulhund-Besuch

geschrieben von Monja

Um endlich ihren geliebten Klassenhund wiederzusehen, hatten die -nun- Zweitklässler extra eine Klassenübernachtung organisiert. Samu und ich waren für 17.00 Uhr angemeldet. Schon eine halbe Stunde vorher seien die Blicke immer wieder zur Uhr geglitten. Als wir um Punkt 17.00 Uhr noch nicht aufgetaucht waren, wurde schon ängstlich gefragt "Was, wenn ihnen etwas passiert ist?!" Als ich auf den Parkplatz fuhr, warteten sie schon am Zaun. "Sie kommen, sie kommen!" Man fühlte sich ein wenig wie der Weihnachtsmann und sein Rentier. Nur dass man keine Geschenke mitbringen musste; Rudolf reichte hier völlig aus. Sofort waren wir von Kindern umringt. Alles quasselte durcheinander. Glücklicherweise liess sich Samurai von aufgeregt plappernden, an ihm hängenden Kindern nicht aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, die Gesichter wurden erst mal gründlich mit der Zunge gewaschen und schon wurde mir die Leine entwendet und die ganze Rasselbande sauste durch die menschenleere Schule. Erster Programmpunkt war natürlich wie immer die beliebte "Suche". Samurai mimte wieder einmal ganz den hervorragenden Rettungshund. Er fand die Zwerge im gesamten Schulgebäude, selbst wenn er dafür im Keller auf dem Bauch unter fünf Reihen über- und hintereinander gestapelten Stühlen durchrobben musste.

© Animalia

Auch das "Hundeintelligenzspiel" begeisterte Zwei- und Vierbeiner. Da wurde man glatt gefragt, ob das denn ein Spiel für Kinder oder Hunde sei? Für beide, natürlich. Nur wohl für die Kinder schwieriger als für den erprobten Border Collie. Es wurde geschmust, erzählt und in großen Buchstaben "Kinder + Samu = Herz" an die Tafel geschrieben. Er ist ihr Held. Viel zu kurz war die Zeit, dafür, dass wir uns so lange nicht gesehen hatten, aber natürlich war es nicht das letzte Mal. Der Abschied war trotzdem wieder hart. Und loslassen wollten sie uns auf gar keinen Fall. Erst als der Hunger rief und die Pizza fertig war, konnten wir entwischen.
Es war, wie jedes Mal, toll. Unser Besuch war ein Highlight, auf das sie seit zwei Wochen voller Begeisterung hingefiebert hatten, und es war schön zu sehen, wie wir den Kindern mit solchen Kleinigkeiten eine riesige Freude machen konnten.

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