Mitarbeit im Tierheim PAWS-Patas - Gezeichnetes Tagebuch

Während ihrem Aufenthalt in Spanien haben Carina und Annika Tagebuch geführt. Mit wenigen Worten, dafür aber mit haufenweise Zeichnungen und Kritzeleien haben sie ihre Zeit im Tierheim dokumentiert. Das Ergebnis möchten wir euch nicht vorenthalten, um die Geschehnisse der 10 Tage aber noch etwas verständlicher zu machen, stehen unter jedem Eintrag noch einige erklärende Worte.
Fünf ganz besondere Erlebnisse wurden im eigentlichen Bericht zur Mitarbeit im Tierheim noch etwas näher beschrieben.

Tag 1 war hauptsächlich ein Reisetag - morgens um 4 Uhr trafen sich Carina und Annika schon in Basel am Flughafen, der Flug ging um 6 Uhr. In Spanien angekommen ging die Reise noch etwas weiter, und zwar mit mehreren Busfahrten und langen Wartezeiten. Schliesslich wurden sie in Vera von Mike in Empfang genommen, der als Volunteer für PAWS arbeitet. Nachdem sie sich mit Lebensmitteln für die folgenden zehn Tage versorgt hatten, ging die Fahrt endlich ins Tierheim. Dort wurden nur rasch alle Hunde begrüsst, der Caravan eingerichtet und das Abendessen gekocht, dann fielen beide schon völlig erschöpft ins Bett.

Tag 2 begann mit einer Überraschung. Auf dem Weg zum Klo hörte Annika ein Fiepen vor dem Tor, und entdeckte dort eine Schachtel voll Welpen. Nachdem diese versorgt waren ging die Arbeit los. Carina wurde von Mike in die Arbeit in der Quarantäne eingeführt, während Annika von Jayne die Arbeit im "Back"-Bereich beigebracht bekam. Abends wurden noch einige Hunde und die Umgebung fotografiert, dann gingen die zwei schlafen.

Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es auch an Tag 3 um 9 Uhr an die Arbeit. Kurz vor Mittag wurden einige Hunde umgeteilt, so dass der Bereich, in dem Annika arbeitete, fünf neue Hunde bekam - dies versetzte Annika einen Moment lang in Panik, da sie schon vorher genug zu tun gehabt hatte. Trotz der vielen Arbeit blieb allerdings immer Zeit, etwas mit den Hunden zu kuscheln - puppy kisses eben. Nach der Spätschicht machten die zwei einen Spaziergang, dieser verlief jedoch nicht ganz so dramatisch wie in der Zeichnung dargestellt. Der Regen abends war etwas verwirrend - schliesslich waren sie doch in Spanien und es waren täglich 30 Grad vorausgesagt!

In der Nacht auf Tag 4 begann es zu gewittern, Carina und Annika schliefen aber unbeirrt weiter. Auch dass Carinas Handy klingelte, störte sie nicht - Tierheimleiterin Yvonne machte sich Sorgen und wollte wissen, ob im Tierheim alles in Ordnung sei. Morgens war vom Regen der letzten Nacht allerdings nichts mehr zu sehen, und so verlief die Arbeit ganz normal. Den freien Nachmittag nutzten sie für einen Ausflug nach Garrucha - ein Fischerdörfchen in der Nähe des Tierheims. Die Rückfahrt zum Tierheim verlief aufgrund von Verständigungsproblemen mit dem Taxifahrer etwas chaotisch. Schliesslich schafften sie es aber doch noch ins Tierheim zurück, wo sie bald zu Bett gingen und einschliefen.

Als Carina an Tag 5 mit der Arbeit begann, entdeckte sie, dass am Nachmittag zuvor zwei weitere Welpen vor dem Tierheim gefunden worden waren, die nun in der Quarantäne waren. Der vegane Reissalat, den es am Mittag gab, war ein kulinarisches Highlight der Woche - vielleicht weil er so angenehm kühl war. Die Hitze machte schläfrig, weshalb sowohl Carina als auch Annika auf dem Liegestuhl in der Sonne einschliefen und beinahe die Nachmittags-Schicht verpassten. Danach fotografierten sie wieder einige der Hunde und fütterten die Welpen, die nun abends noch zusätzlich Futter erhielten.

Die Arbeit verlief auch an Tag 6 ganz normal - anstrengend, aber auch mit sehr viel Spass verbunden! Die Mittagspause verbrachten die zwei wieder einmal auf den Liegestühlen in der Sonne, selbstverständlich gründlich mit Sonnencreme eingeschmiert! Nach der Nachmittags- Schicht wurden einige Postkarten geschrieben. Bei der Abendfütterung entdeckten sie dann, dass einer der Welpen schwach und dehydriert war und nicht essen wollte. Er wurde von den anderen getrennt und mithilfe von einem Volunteer aus den Niederlanden etwas aufgepäppelt - schlussendlich drank er etwas "puppy milk" und Wasser und schlief ein.

An Tag 7 ging es dem schwachen Welpen vom Abend zuvor schon viel besser, so dass er wieder mit seinen Geschwistern vereint werden konnte. Am Mittag entdeckte Carina, dass die Klima- Anlage im Caravan gar nicht kaputt war, und sie konnten den Wagen von 30 Grad auf etwa 25 Grad herunterkühlen. Das abendliche Welpen-Füttern hatte sich mittlerweise zur Kuschelstunde weiterentwickelt. Den süssen Fellknäueln konnte man einfach nicht widerstehen!

Tag 8 war Hundewaschtag - einige Hunde hatten Hautprobleme und mussten deshalb mit speziellem Shampoo gewaschen werden. Carina half am Morgen fleissig mit, am Nachmittag fuhren die zwei nach Mojacar. Nach einem erfrischenden Bad im Meer machten sie am Strand ein Nickerchen, danach wurde eingekauft und irgendwann ging es dann mit dem Taxi wieder zurück. Dieser Taxifahrer wusste ganz genau, wohin sie wollten, was die Fahrt um einiges erleichterte. Bevor es dunkel wurde machten sie noch einen Spaziergang mit Schützling Bryan, der allerdings lieber kuscheln als gehen wollte.

Tag 9 war nicht besonders ereignisreich - er bestand hauptsächlich aus Arbeit. Annika wurde zum ersten Mal rechtzeitig mit ihrer Schicht fertig, am Nachmittag arbeiteten beide zusammen im "Back"-Bereich. Abends gab es dann einen weiteren Spaziergang mit Bryan, der sich über die Aufmerksamkeit sehr freute.

Tag 10 und 11 verschmelzen zu einem einzigen Tag. Morgens gab es noch Arbeit zu tun: Leinentraining mit den Welpen. Danach putzten Carina und Annika den Caravan, verabschiedeten sich von allen Hunden und wurden schliesslich von zwei Volunteers an die Bushaltestelle in Vera gefahren. Der Bus ging spät und brachte sie nach Alicante, dort ging es dann mitten in der Nacht zum Flughafen. Nach einigen Stunden Schlaf auf dem harten Boden stiegen sie um 9 Uhr morgens in das Flugzeug zurück nach Basel. Dort verabschiedeten sie sich voneinander und machten sich getrennt auf den Weg nach Hause.

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Aufgrund vermehrter Anfragen möchten wir darauf hinweisen, dass wir kein eigenes Tierheim führen und daher keine Auslandseinsätze vermitteln können.

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