Vogelschutz

Vögel gibt es überall, doch viele Menschen wissen gar nicht, dass die Mehrzahl aller heimischer Vogelarten bedroht ist. Um den gefiederten Himmelsbewohnern das Leben ein wenig zu erleichtern, stellen wir euch hier einige einfache Projekte vor.

Vogelfutter-Töpfe

Man braucht:
1 Blumentopf
ca. 50cm Kokos-Seil
Vogelfutter (oder eine Auswahl an verschiedenen Getreideflocken)
Kokosfett
1. Das Seil wird durch das Loch im Boden des Blumentopfes geführt und so verknotet, dass es aufgehängt werden kann. Dabei soll bei der großen Öffnung des Blumentopfes noch ein Teil des Seils hervorragen, damit man auch hier einen Knoten machen kann – dies wird später die Festhaltemöglichkeit für die Vögel.
2. Nun wird das Kokosfett in einem Topf geschmolzen, das Vogelfutter dazugegeben und gut untergerührt. Dabei sollten auf 100g Kokosfett etwa 100g Vogelfutter kommen. Der Blumentopf wird auf einem Stück Zeitung bereitgestellt und mit der Mischung aufgefüllt. Nach einigen Stunden sollte das Kokosfett wieder fest geworden sein und die Masse zusammenhalten.

© Animalia


Tipps:
Vogelfütterungs-Stationen sollten nicht in der Nähe von Scheiben aufgehängt werden. Sie sollten von den extremsten Wetterbedingungen geschützt sein, allerdings muss die Umgebung trotzdem von den Vögeln übersehbar sein, damit sie nicht angegriffen werden können. Die Vogelfutter-Töpfe sollten außerdem im Schatten hängen, da das Kokosfett bei ca. 25°C schmilzt und dann das Gefieder der Vögel verschmutzen kann.

Übrigens, wer es noch leichter mag: Aus einem kleinen Krug oder einer Tasse lässt sich ganz schnell eine Fütterungs-Station machen. Einfach mit der Futtermasse füllen und einen Ast hineinstecken, dann mit einer Schnur am Henkel aufhängen.

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Zu beachten ist aber, dass V&oouml; nur bei geschlossener Schneedecke oder gefrorenem Boden gefüttert werden sollten.

Fensterbilder

Es geschieht viel zu oft, dass Vögel in Fensterscheiben hineinfliegen und sich verletzen oder sterben. Häufig sind sie danach auch einfach so schockiert, dass sie unbeweglich am Boden sitzen bleiben und so Opfer von Katzen und anderen Raubtieren werden. Mit einfachen Fensterbildern wird dem entgegengewirkt. Man kann zum Beispiel Fensterfarbe verwenden, um Bilder oder Formen zu zeichnen und diese nach dem Trocknen an die Scheiben zu kleben.

© Animalia


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Dann gibt es auch abwaschbare Stifte für auf Glas, mit denen man Muster zeichnen oder etwas schreiben kann.
Eine dritte Möglichkeit sind bunte Klebefolien, aus welchen man Formen ausschneiden kann. Besonders hübsch sehen diese aus, wenn das Licht durchscheint.
Eine vierte, allerdings etwas kompliziertere Möglichkeit, sind Fensterbilder aus durchsichtiger Folie und Seidenpapier. Auf der Folie wird ein bestimmtes Bild aufgezeichnet und dann mit Seidenpapier beklebt. Einzelne Teile können auch mit buntem Tonpapier angefügt werden. Damit das Bild länger hält kann man es laminieren und danach noch einmal ausschneiden. Wie auch immer - die bunten Schnipsel lassen das Licht sehr schön durchscheinen und lassen die Fensterscheibe gleich viel fröhlicher aussehen! Diese vier Möglichkeiten brauchen nur wenig Zeit, und doch kann man den Vögeln damit ein bisschen Leid ersparen.

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